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Frau beim Lesen

Intimpflege

Tipps & geeignete Intimpflegeprodukte

Die Reinigung deines äußeren Intimbereichs gehört zur täglichen Körperpflege. Übertriebene Intimhygiene oder die falschen Pflegeprodukte können dabei das Gegenteil bewirken. Hier findest du Informationen und praktische Tipp zur täglichen Intimpflege.

Die Rolle der Scheidenflora bei der Intimpflege

Die natürliche Scheidenflora besteht aus unzähligen Mikroorganismen, jedoch überwiegend aus Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Diese sind für den sauren pH-Wert in der Scheide (unter 4,5) verantwortlich und verhindern dadurch, dass sich Bakterien und Pilze vermehren können. Die richtige Intimpflege hilft, dieses Scheidenmilieu zu bewahren, und Infektionen, wie zum Beispiel Scheidenpilz, vorzubeugen. 

Intimpflegeprodukte: Was du beachten solltest

Zur Säuberung des äußeren Intimbereichs reicht klares Wasser eigentlich aus. Viele Frauen fühlen sich damit aber nicht frisch und sauber genug und verwenden daher spezielle Produkte zur Intimpflege.
Wenn die Produkte dem pH-Wert der Scheidenflora entsprechen, stellen diese kein Problem dar, da sie das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora nicht angreifen oder zerstören. Zudem sollten die Produkte keine Seife enthalten und gynäkologisch und/oder dermatologisch getestet sein.

Verzichte lieber auf Scheidenspülungen und seifenhaltige Duschgels! Wenn dir Wasser zur Säuberung nicht ausreicht, verwende eine geeignete Intimwaschlotion. Für unterwegs eignen sich entsprechende Intimpflegetücher.

4 Tipps zur Intimpflege

  1. Wasche deine Scheide lieber mit der Hand statt mit einem Waschlappen, da dieser einen idealen Nährboden für Keime bietet. Wenn du doch einen Waschlappen verwenden möchtest, wasche ihn nach jeder Anwendung gut aus.
  2. Auch deine Handtücher solltest du regelmäßig bei hohen Temperaturen (mind. 60 Grad) waschen. Benutze am besten ein extra Handtuch für den Intimbereich.
  3. Beim Sport schwitzen wir bekanntlich mehr. Dies gilt auch für den Intimbereich. Da Bakterien Feuchtigkeit und Wärme mögen, dusche deshalb nach dem Sport und ziehe dir frische, trockene Wäsche an.
  4. Unterwäsche aus Baumwolle lässt den Intimbereich atmen und verhindert Stauwärme, die das Bakterienwachstum fördert. Zudem sollte deine Wäsche nicht zu eng sitzen.

Zum Schutz deiner Unterwäsche vor natürlichem Ausfluss und Schweiß eignen sich Slipeinlagen. Diese kannst du regelmäßig – auch nach dem Sport – wechseln und deinen Genitalbereich stets trocken und frisch halten.